Blumer e Borghi

Riccardo Blumer
1959 in Bergamo geboren. Studium der Architektur an der technischen Universität Mailand. Abschluss im Jahr 1982. Von 1983 – 1988 arbeitet er im Studio des Architekten Mario Botta in Lugano wo er sich um Projekte, Ausstellungen und Publikationen kümmert. 1988 eröffnet er sein eigenes Studio in Morosolo (Varese) und beginnt seine Aktivität als Architekt und Designer für viele führende Firmen des Sektors, wie Alias und Artemide auszuüben. Er ist auch als Innendesigner bei wichtigen Projekten, wie zum Beispiel der Scala von Mailand tätig. Als Designer erhält er 1997 den “Design Preis Schweiz”; 1998 den “Compasso d’Oro”; 1999 den Preis “Catas” und 2000 den “Observeur du Design”.
1996 wird eine Ausstellung über seine Arbeit bei Moebel et Function in Paris realisiert und das Werk “Esperienze di architettura e design”, von Skirà herausgegeben, veröffentlicht, das sich mit der Karriere von Riccardo Blumer auseinandersetzt. 
1999 erscheint das von Gabriele Cappellato betreute Werk “Intersezioni”, das eine Reihe von Projekten für die Innenausstattung enthält. Das Buch wird im gleichen Jahr während der Ausstellung “Riccardo Blumer. Intersezioni” präsentiert, die im Centro Culturale Svizzero in Mailand stattfindet. 
Zwischen 2000 und 2002 wird “LaLeggera” in der ganzen Welt im Zuge der Wanderausstellungen “Compasso d’oro ADI Award Italian Design from 1954 to 2001”, “Italian Design through a history of Compasso d’Oro ADI Award” und “A Century of Design, Part IV: 1957-2001” präsentiert und ist 2006 bei der IOM Exhibition in London vorhanden. 
“LaLeggera” ist im Moment Teil der permanenten Sammlung des Metropolitan Museum of Art in New York, des Centre George Pompidou in Paris und der Triennale in Mailand; es ist außerdem permanent im Centro di Arte Contemporanea di Cavalese (Trento) und im Museè d’Arts Dècoratifs in Paris ausgestellt. 
1995 wird er Sekretär des Wissenschaftlichen Komitees, das die Entstehung der 
Accademia di Architettura dell’Università della Svizzera Italiana leitet, wo er von 2002 bis 2004 die Rolle des Professors für architektonische Planung einnimmt. 
Im Moment arbeitet er weiterhin an den Forschungen im Bereich des Designs zum Thema der strukturellen Widerstände und der Beziehungen zwischen Licht und Transparenz. Im architektonischen Bereich arbeitet er gerade an der Planung eines Wohnhauses in Saronno und eines Einfamilienhauses in der Umgebung von Mailand. 

Matteo Borghi
1976 wird Matteo Borghi in Varese geboren wo er 1994 im Kunstgymnasium “A. Frattini” maturiert. 2004 beendet er sein Architekturstudium an der technischen Universität Mailand. Er arbeitet im Familienbetrieb, der sich seit 3 Generationen mit der Gold- und Silberschmiedekunst und mit der Heiligenkunst beschäftigt. Zwischen 2003 und 2004 hat er mit einigen Architekturbüros zusammengearbeitet, für die er Projekte für Wohnhäuser entwarf. Seit Januar 2005 arbeitet er im Studio des Architekten Riccardo Blumer, mit dem er neue Designprojekte unterzeichnet. 

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