Poliform auf der Expo

25.08.2015

Poliform in Kooperation mit dem Studio Arthur Casas für den Brasilien-Pavillon

Ein Pavillon mit einer Gesamtfläche von über 4.000 m² – bestehend aus einem interaktiven, über drei Stockwerke gespannten Netz, das es den Besuchern ermöglicht, mit der Umgebung zu interagieren. Das ist die Idee, mit der sich Brasilien der Weltöffentlichkeit auf der Expo 2015 in Mailand präsentiert. „Die Welt mit Lösungen ernähren“ lautet wörtlich das Thema des südamerikanischen Landes, das heute zu den weltweit führenden Lebensmittelproduzenten zählt und ein dichtes Netz an Landwirten, Händlern und Verkäufern aufweisen kann.
Das Projekt des Studios Arthur Casas in Zusammenarbeit mit dem Atelier Marko Brajovic, Gewinner der öffentlichen Ausschreibung des Institudo de Arquitetos do Brasil (IAB), beweist großes Umweltbewusstsein. Der gesamte Komplex wurde mit nachhaltigen, ökologischen Materialien errichtet. Auch beim Bau und der anschließenden Inbetriebnahme wurde darauf geachtet, die Belastung für die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Dieselben Kriterien gelten später auch für den Abbau.
Die Konstruktion besteht aus zwei Elementen. Eines der beiden ist nach oben offen. In seinem Inneren wurden Gemüsegärten und Bäume gepflanzt, die von den Besuchern von dem darüber gespannten, begehbaren Netz aus betrachtet werden können. In dem anderen, überdachten Bereich sind hingegen ein Theater, Laboratorien und andere Angebote untergebracht, wie etwa die Bar und das Restaurant im obersten Stockwerk.
Poliform Contract beteiligte sich an dem Projekt mit Möbeln für den Restaurant- und den Erholungsbereich der Besucher. Für das Restaurant wurden Tische aus Corian sowie Ledersitze entworfen, für die Bar Stühle und Tische mit Tischplatten aus Metall und Corian. Lösungen nach Maß, die in Zusammenarbeit mit dem Studio Arthur Casas entstanden und einmal mehr die Vielseitigkeit von Poliform Contract zeigen – mit durchdachten und raffinierten Angeboten nicht nur für den Privatbereich, sondern auch öffentliche Räume und den Freizeitsektor