Paolo Piva

Geboren in Adria am 13. März 1950. 1968 beginnt er sein Studium an der Fakultät für Architektur der Universität Venedig und beschäftigt sich mit Forschungen im visuellen Bereich. Er nimmt an Ausstellungen im personellen sowie kollektiven Bereich teil. 

1970 arbeitet er bei der Realisierung des Projektes für den Wettbewerb “WIG 74” der Stadt Wien und nimmt am Wettbewerb für das Widerstandsdenkmal der Stadt Modena teil. Er besucht die internationale Kunst Universität in Venedig. 1970 beginnt er sich mit Industrial Design zu beschäftigen. Er wird zu den internationalen Malerwochen in Retzhof-Graz (Österreich) eingeladen. 1973 studiert er an der Fakultät für Architektur in Venedig unter Professor Scarpa und beendet sein Studium mit einer von Professor Tafuri koordinierten Diplomarbeit über Wien zwischen 1918 und 1934. 

1975 arbeitet er mit dem Institut für Geschichte und Architektur in Venedig und mit der Akademie für Angewandte Kunst in Wien bei der Realisierung einer großen Ausstellung über Wien unter der Zeit des Sozialismus zusammen. Diese Forschung mündet 1980 in einer von der Stadt Rom in Auftrag gegebenen Ausstellung mit dem Titel “Vienna rossa” (“Rotes Wien”). Mit Tafuri besorgt er den Ausstellungskatalog und die Koordination der Vorbereitungen. 1980 plant er im Auftrag von Kuwait die kuwaitische Botschaft in Katar und einige Gebäude in Italien. 

1981 plant er die Einrichtung einiger Warenhausketten für Bekleidung. 1983 wird er zu einer Reihe von Konferenzen am P.D.C. in Los Angeles eingeladen und kümmert sich um den Ideenwettbewerb zum Wiederaufbau des “Lingotto Fiat” in Turin. 1985 plant er den Wiederaufbau des Hauptsitzes der C. Jourdan in Paris, 1986 die Renovierung von “Palazzo Remer” in Venedig. 1987 wird er für den XIII Preis “Compasso d'Oro” empfohlen. Seit 1988 ist er außerordentlicher Universitätsprofessor an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien, wo er seit 1991 als ordentlicher Universitätsprofessor tätig ist.